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bei Graf 

Greif vonGreifenstein

Alles hat seine Zeit und seine Geschichte! 
Wer bin ich? Wo komme ich her? Wie und was bin ich und was zeichnet mich aus?

 

Honor, fides et fidecitas


Die Geschichte der Grafen Greif von Greifenstein 

Der letzte Angehörige der Familie von Greifenstein, namens Friedrich, fiel auf Seiten der Habsburger gegen die Eidgenossen in der Schlacht von Sempach 1386 ohne legitime männliche Erben. 

In seinem Testament legitimierte er seinen außerehelichen Sohn Tassilo und erhob ihn in den Grafenstand. 
Allerdings wurden ihm weder Besitzungen noch finanzielle Mittel vererbt. 

So entschloss sich Tassilo, der obgleich seiner nicht ritterlichen Abstammung eine sehr harte und wie sich zeigen würde sehr gute Ausbildung im ritterlichen Kampf erhielt und bestand, 
Das erfreute seinen Vater damals sehr.
Tassilo entschied sich dem Ruf des Deutschen Ritterordens zur Bekehrung der Heiden im Osten Europas zu folgen. 1390 machte er sich dann auf den Weg zur Marienburg, dem Hauptsitz des Deutschen Ordens im ehemaligen Ostpreussen. (heute Malbork in Polen). 
Diesem Ritterorden umgab ein Nimbus der Unbesiegbarkeit, da er unter dem Schutz der Jungfrau Maria stand und bisher alle Schlachten für sich entscheiden konnte. 

Tassilo wurde zwar herzlich empfangen aber kritisch beäugt, ob er die nötige kämpferische Erfahrung hätte und die Härte aufbrächte, die ihn erwarten würde. 

Hochmeister Konrad von Jungingen entschied jedoch, dem jungen „Heißsporn“ eine Chance zu geben. Diese ließ auch nicht lange auf sich warten. 

Tassilo wurde einem Zweig des Deutschen Ordens, dem Livländischen Orden, zugewiesen und sollte Flankendeckung zur Abwehr eines Überfalls der Litauer auf livländisches Gebiet leisten. 

Wie die Geschichte es lehrt, ist das Glück oft auf der Seite des Tüchtigen. 

Tassilo hatte intuitiv erkannt, dass die Schlachtaufstellung eine Schwäche am linken Flügel aufwies und bat den anführenden Ordensritter, dorthin befehligt zu werden. 

In der sich entwickelnden Schlacht brachen plötzlich unbemerkt verborgen gehaltene leichte litauische Reiter aus dem Wald links der Front hervor und wollte die Kampflinie des Ordensheeres in Unordnung bringen. 

Genau das hatte Tassilo, wie auch immer, vorher esehen. 

So schwenkte er in einem schnellen taktischen Manöver mit einigen schweren Panzerreitern in vollem Lauf auf die Reihen der Feinde ein und überrannte diese praktisch. 

Das brachte ihm höchstes Anerkennen in Ordenskreisen und Hochachtung Hochmeisters des Ordens ein. 

Doch das war nicht seine einzige Leistung im Dienste des Deutschen Ordens. 

So wurde ihm nach mehreren verwegenen und erfolgreichen Attacken der Kampfname „Der Greif“ verliehen, weil er kühl überlegt, strategisch, den Gegner überraschend, von diesem schwer einschätzbar und für den Orden stets erfolgreich kämpfte. 

Dabei setzte er stets die Ritterlichkeit seines Kampfes durch und verbat z. B. generell sich an verwundeten oder gefallenen Gegnern zu vergehen und diese auszurauben, solange diese fair gekämpft hatten. 

Daraus bildete sich dann unser Familienname und Titel aus dem Ursprung von Greifenstein wurde Greif von Greifenstein, um sich von den anderen Greifensteins abzugrenzen. 

Die letzte große Leistung erbrachte Tassilo für den Orden, als er nach der verlorenen Schlacht bei Tannenberg 1410  dem letzten überlebenden Großgebietiger des Ordens, den Großspittler und gleichzeitig Komtur von Elbing, Werner von Tettlingen sowie den Komtur von Danzig, Johann von Schönfels und dem Komtur von Balga, Friedrich von Zollern, mit einer kleinen Schar seiner von ihm selbst ausgebildeten Einheit von Ordenskämpfer des Livländischen Zweiges, die von ihm bis auf den Tod hin eingeschworen waren, deren Rückzug und Flucht, in die Marienburg deckte und mit den Kräften Heinrichs von Plauen, dem Organisator der folgenden Verteidigung der Marienburg und späteren Hochmeister, dort vereinte und so ermöglichte, dass die Marienburg vom Orden gegen die nachrückenden Polen und Litauern gehalten werden konnte. 

Tassilo bat danach auf eigenem Wunsch aus den Diensten des Ordens entlassen zu werden, um eine Familie gründen zu können. 

Für seine großen Verdienste für den Orden und die Christenheit wurde ihm 

vom Hochmeister der in erster Manneslinie erbliche Titel eines Ehrenritters des Livländischen Ordens verliehen. 

Leider ist es uns aufgrund fehlender schriftlicher Quellen nicht möglich nachzuweisen, dass Tassilo, wie sein Vater Friedrich, in den elitären Zopforden Herzogs Albrechts III. von Habsburg aufgenommen wurde. Anhand mündlicher Überlieferungen scheint dies allerdings als gesichert. 

Wir müssen und wollen als Geschlecht derer Greif von Greifensteins neidlos anerkennen, dass Tassilo nicht nur Begründer unseres Familienstammes, sondern auch heute noch aufgrund seiner Verdienste unangefochten unser größtes Vor- und Leitbild ist. Im Laufe der Jahrhunderte waren unsere Vorfahren als hochgeachtete Militärs – nach dem Leitspruch „Honor, fides et fidecitas“ in vielen Schlachten maßgeblich beteiligt. 

So gut wie niemand weiß, dass Blüchers erste Reiterattacke gegen Napoleons Franzosen bei Waterloo von einem Oberst Graf Greif von Greifenstein angeführt wurde. 

Es folgten noch viele, teils verlustreiche, aber am Ende gewonnene Schlachten. 

Auch dem Preußischen König und späteren Deutschen Kaiser Wilhelm I. haben wir für seinem Aufstieg militärisch unterstützt. 

Inzwischen bestehen wir nun im Mannesstamm seit über 600 Jahren und sind stolz ein Greif von Greifenstein zu sein. 

Seit Tassilo haben die Grafen Greif von Greifensteins beschlossen, keine Prunkburgen oder –Schlösser als Stammsitze mehr zu errichten, sondern wir haben uns als eine Leibgarde unserer Landesherren verstanden und sind ihnen dahin gefolgt, von wo aus sie regierten. 
Nach dem Zweiten Weltkrieg sind wir aus der sowjetisch besetzten Zone Berlins nach Sankt Augustin umgezogen.

Nach der Wiedervereinigung Deutschlands sind wir wieder in Berlin heimisch geworden. 

Uns ist viel daran gelegen, unseren Kindern den Geist der deutschen Kultur und Identität zu vermitteln..

 

1891 in der Gruft Friedrichs von Greifenstein in der Klosterkirche Königsfelden ein reich verzierter goldener Prunkgürtel gefunden. Das Objekt ist ein eindrucksvolles Beispiel spätmittelalterlicher Goldschmiedekunst. 

Ritterliche Extravaganz zum Umschnallen 

Das wertvolle Stück wurde bei Restaurationsarbeiten in der Klosterkirche entdeckt, als man die Gräber der in Sempach gefallenen Ritter öffnete. Im späten 19. Jahrhundert, als sich im jungen schweizerischen Bundesstaat ein Bewusstsein um die Bedeutung von Altertümern und historischen Kulturgütern entwickelte, stiess der Fund auf grosses Interesse. Er gelangte ins Museum Aargaus, Die Bedeutung des Prunkgürtels geht über den rein ästhetischen Wert hinaus: Der Gürtel ist gleichzeitig Zeugnis der Geschichte der Habsburger-Dynastie, der früheren Herren des Aargau. 

Der eineinhalb Meter lange und einen Zentimeter schmale Gürtel fällt durch seine silbervergoldeten Besatzstücke in der Form von hohlen Halbkugeln und durch die kunstvoll gefertigte Schnalle samt Senkel auf. 

Das Kleidungsstück hatte wohl hauptsächlich eine repräsentative Funktion; es wurde gar spekuliert, ob der Gürtel ein Insignium des exklusiven österreichischen Ritterordens "Vom Zopf" gewesen sei?


Wie schon oben erwähnt, war Friedrich von Greifenstein einer von 27 Rittern, die 1386 in der verlustreichen Schlacht bei Sempach gegen die Schweizer Eidgenossenschaft mit dem Habsburger Herzog Leopold III. fielen und in der Kirche des Klosters Königsfelden – seit seiner Gründung 1309 die wichtigste Grabstätte der Habsburger – beigesetzt wurden. Zusammen mit Rittern aus Schwaben, dem Elsass, dem Aargau, dem Thurgau und Tirol sowie italienischen, französischen und deutschen Söldnern, war der Adlige aus Südtirol seinem Lehnsherrn in den Krieg gefolgt, in welchem die Territorialinteressen der Habsburger und Eidgenossen aufeinanderprallten. 

Die Niederlage von Herzog Leopolds Armee in Sempach war entscheidend für die Expansion und Festigung der jungen Eidgenossenschaft. 30 Jahre später (1415) eroberte Bern für die Eidgenossenschaft den Aargau. 

Das Haus der Habsburger verlor damit den größten Teil seiner ursprünglichen Stammlande auf dem Boden der heutigen Schweiz. 

 

Wir Greif von Greifensteins stellten uns überzeugt gegen die Nazis und deren hinterhältige Taktiken und gegen die Entmenschlichung dieses Krieges. 

Wir forderten wenn, dann einen fairen Kampf gegen Militärs und nicht gegen Zivilisten. 

Das brachte uns aus folglich ins Visier von Hitlers Schergen. 

Dadurch mussten wir in den Kriegswirren des Zweiten Weltkrieges den Verlust fast unserer gesamten mobilen Werte, Dokumente und Unterlagen hinnehmen. 

Diese wurden entweder gestohlen, konfisziert oder vernichtet. 

 

Unserer jahrhundertelangen Verpflichtung zum militärischen Schutz Deutschlands und ihrer Repräsentanten sind wir bis heute treu geblieben.
 

In unserer jahrhundertealten Familiengeschichte hat sich bei mir nicht nur ein strategisch, militärisches, sondern auch ein künstlerisches Talent im Schreiben und Malen entwickelt, mit denen ich mich seit einigen Jahren beschäftige. 

Meine Kunstwerke können Sie bei Instagram: RalfGrafGreifvonGreifenstein betrachten und bei Gefallen kaufen. 

Die eigene Schwäche zu offenbaren, ist in Wahrheit ein Zeichen großer Stärke.

 

Honor, fides et fidecitas 


The Chronicle of the Counts Greif von Greifenstein

The last scion of the House of Greifenstein, one Friedrich by name, fell in the year of Our Lord 1386, fighting on behalf of the Habsburg cause against the Swiss Confederates in the fateful Battle of Sempach. He perished without leaving lawful male issue.

In his final testament, however, he did acknowledge and legitimize his natural son, Tassilo, elevating him to the rank and dignity of a count—yet bequeathing to him neither lands nor fortune.

Thus it came to pass that Tassilo, though not born of knightly lineage, received a most rigorous and, as events would prove, exceptional training in the martial arts of knighthood—much to the satisfaction and pride of his father.

In due course, Tassilo resolved to heed the summons of the Teutonic Order, which called upon men of valor to bring the Christian faith to the pagan lands of Eastern Europe. In the year 1390, he set forth for Marienburg, the grand seat of the Order in what was then East Prussia (now Malbork in Poland). At that time, the Order was cloaked in an aura of invincibility, believed to stand under the divine protection of the Blessed Virgin Mary, and undefeated in all its campaigns.

Though Tassilo was received with courtesy, he was regarded with a measure of scrutiny, for doubts lingered as to whether he possessed the requisite experience and fortitude for the trials that lay ahead.

Yet the Grand Master, Konrad von Jungingen, resolved to grant the young firebrand an opportunity—and it was not long before he was put to the test.

Assigned to the Livonian branch of the Order, Tassilo was tasked with securing the flank against an anticipated Lithuanian incursion into Livonian territory.

As history so often teaches, fortune favors the capable.

By keen instinct, Tassilo discerned a vulnerability upon the left flank of the Order’s formation and petitioned to be stationed there. In the ensuing battle, concealed Lithuanian light cavalry suddenly emerged from the forest to the left, seeking to throw the Order’s ranks into disarray.

This very maneuver Tassilo had foreseen.

With swift tactical brilliance, he wheeled a contingent of heavily armored cavalry into the enemy at full gallop, scattering and overwhelming them with decisive force.

For this deed, he earned the highest esteem within the Order and the profound respect of its Grand Master.

Nor was this his sole distinction. Following numerous daring and successful engagements, Tassilo was bestowed the battle-name “The Griffin”, in recognition of his calculated composure, strategic acumen, and his ability to strike with unexpected and unfathomable force—ever to the triumph of the Order.

Yet even amidst the fury of war, he upheld the noble virtues of chivalry, forbidding, for instance, the despoiling of the wounded or fallen, provided they had fought honorably.

From this legacy arose our family name and title: from Greifenstein to Greif von Greifenstein, thus distinguishing our line from others of similar name.

Tassilo’s final and greatest service to the Order came in the aftermath of the disastrous defeat at Tannenberg in 1410. With a small but fiercely loyal company of warriors—trained by his own hand and sworn unto death—he safeguarded the retreat of the last surviving high dignitaries of the Order, including the Grand Hospitaller Werner von Tettlingen, the Komtur of Danzig Johann von Schönfels, and the Komtur of Balga Friedrich von Zollern.

Together with the forces of Heinrich von Plauen, later Grand Master and defender of Marienburg, Tassilo enabled the fortress to withstand the advancing Polish and Lithuanian armies.

Thereafter, he humbly petitioned to be released from the Order’s service, desiring to found a family of his own.

In recognition of his extraordinary merits to the Order and to Christendom, he was granted by the Grand Master the hereditary title, in the male line, of an Honorary Knight of the Livonian Order.

Alas, due to the absence of written records, it cannot be conclusively proven that Tassilo, like his father Friedrich, was inducted into the exclusive Order of the Braid of Duke Albrecht III of Habsburg—though oral tradition within the family holds this to be true.

We, the descendants of the House of Greif von Greifenstein, acknowledge without reservation that Tassilo stands not only as the founder of our lineage, but as its greatest exemplar and guiding figure to this very day.

Throughout the centuries, our forebears—guided by the maxim “Honor, fides et fidecitas”—served as esteemed military leaders, participating decisively in numerous battles.

Few are aware that the first cavalry charge of Blücher against Napoleon’s forces at Waterloo was led by a Colonel Count Greif von Greifenstein.

Many more battles followed—some dearly costly, yet ultimately victorious.

We likewise rendered military service in support of the rise of the Prussian King, later German Emperor Wilhelm I.

For more than six centuries, our line has endured in the male succession, and we bear with pride the name Greif von Greifenstein.

Since the days of Tassilo, the Counts Greif von Greifenstein resolved not to erect grand castles or palaces as ancestral seats. Instead, we conceived of ourselves as a loyal guard to our sovereigns, following them wherever they governed.

After the Second World War, we relocated from the Soviet-occupied sector of Berlin to Sankt Augustin. Following the reunification of Germany, we returned once more to our native Berlin.

It remains of great importance to us to instill in our children the spirit of German culture and identity.


In the year 1891, within the crypt of Friedrich von Greifenstein in the monastic church of Königsfelden, a richly adorned ceremonial golden belt was discovered—an exquisite example of late medieval goldsmith artistry.

A Knightly Extravagance to Be Worn.

This remarkable artifact came to light during restoration works, when the graves of the knights fallen at Sempach were opened. In the late 19th century, as awareness of historical heritage grew within the young Swiss Confederation, the discovery attracted considerable attention and was subsequently transferred to the Museum of Aargau.

The significance of the belt extends beyond its aesthetic value; it also stands as a testament to the history of the Habsburg dynasty, the former rulers of Aargau.

Measuring approximately one and a half meters in length and one centimeter in width, the belt is distinguished by its silver-gilt fittings in the form of hollow Halfspheres, as well as its finely crafted buckle and strap.

It is believed that the piece served primarily a ceremonial function. Some have even speculated whether it may have been an insignia of the exclusive Austrian chivalric Order “Vom Zopf.”


As previously noted, Friedrich von Greifenstein was among the 27 knights who fell in the Battle of Sempach in 1386 alongside Duke Leopold III of Habsburg. They were interred in the church of Königsfelden Abbey, the principal burial site of the Habsburgs since its founding in 1309.

Alongside knights from Swabia, Alsace, Aargau, Thurgau, and Tyrol, as well as Italian, French, and German mercenaries, the nobleman from South Tyrol had followed his liege lord into a conflict born of clashing territorial ambitions between Habsburg and Confederation.

The defeat at Sempach proved decisive for the expansion and consolidation of the young Swiss Confederation. Thirty years later, in 1415, Bern conquered Aargau, thereby depriving the House of Habsburg of much of its ancestral lands in what is now Switzerland.


We, the Greif von Greifensteins, stood firmly opposed to the Nazi regime, its insidious methods, and the dehumanization of war it wrought.

We upheld the principle that, if war must be waged, it should be conducted honorably—between soldiers, not against civilians.

For this stance, we became targets of Hitler’s agents. Amidst the turmoil of the Second World War, we suffered the loss of nearly all our movable possessions, records, and documents—whether through theft, confiscation, or destruction.


Yet our centuries-old commitment to the defense of Germany and its representatives endures to this day.

Within this long and storied lineage, I myself have cultivated not only a strategic and military inclination, but also an artistic talent in writing and painting, to which I have devoted myself in recent years.

My works may be viewed—and, should they find your favor, acquired—via Instagram: RalfGrafGreifvonGreifenstein.


To reveal one’s weakness is, in truth, a mark of great strength.